Unternehmenswert: Auswahl der Bezugsgrš§en bei Market Multiples

Fundstelle: Offen bleibt, ob die Berücksichtigung von Prognosen, insbesondere für das Gewinnwachstum und bezüglich des Verschuldungsgrads, die Bewertungsergebnisse verbessert. Damit unnötige Fehlerquellen für Bewertungsdurchführungen mittels Multiples beseitigt werden, bleibt zu hoffen, dass sich auch der nationale Wissenschaftsbetrieb mittels empirischer Studien verstärkt den Zusammenhängen und der Ableitung empirisch gehaltvoller Aussagen bezüglich Market Multiples von „vereinfachten Preisfindungsverfahren“, denen allenfalls eine Plausibilitätsfunktion zuzubilligen sei (so aber IDW S1), die Rede sein. Vielmehr handelt es sich bei der Verwendung von Market Multiples um ein eigenständiges Bewertungsverfahren auf Basis der Similarity Theory mit hohem Branchenbezug. Dies führt letztlich zu einer höheren Akzeptanz bei den Bewertungsadressaten gegenüber einer Verwendung von Verfahren, die auf prognostizierte bzw. auf Plandaten abstellen.
FB 666-674


(Market) Multiples – bisweilen in Literatur uns Praxis auch als Multiplikatoren bezeichnet – erfreuen sich seit einiger Zeit zunehmender Beliebtheit: Sie gelten als marktorientiert, sind „griffig“ sowie untereinander ohne große Schwierigkeiten vergleichbar und weisen eine hohe Verbreitung und Akzeptanz bei den Bewertungsadressaten auf.
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