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Steuerberatervergütung / Beratung

Für die Abrechnungen der Leistungen unserer Kanzlei ist, wenn nichts anderes vereinbart oder durch Überweisung oder Akzeptanz von Lastschriften tatsächlich gehandhabt worden ist, die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), maßgeblich. Die StBVV kann durch gesonderte schriftliche Vereinbarung sowohl über- als auch unterschritten werden, § 4 Abs. 4 StBVV. Der aktuelle Wortlaut und die Tabellen der „Steuerberatervergütungsverordnung“ können unter Angabe des vorgenannten Stichwortes im Internet eingesehen werden.

Steuerberatung umfasst Steuergestaltungsberatung, Steuerdeklarationsberatung und Wirtschaftsberatung. Wir sind auf die steuerliche Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen spezialisiert ("solutions for small and medium sized firms").

Branchenmäßige Schwerpunkte sind insbesondere Freiberufler, Handel und Gastronomie. Fachliche Schwerpunkte sind: Rechtsformwahl, Organisation des Rechnungswesens, Körperschaftsteuer.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Betreuung bei Betriebsprüfungen (Außenprüfungen und Umsatzsteuersonderprüfungen) der Finanzämter sowie Durchführung von Einspruchs- und finanzgerichtlichen Verfahren sowie Vertretung vor dem Bundesfinanzhof in München.

Fachübergreifend arbeiten wir bei der Aufgabenbewältigung mit anderen Freiberuflern zusammen bzw. bedienen uns spezialisierter freier Mitarbeiter. Solche Kooperationsvereinbarungen führen zu einer bedarfsgerechten kostenbewußten Leistungserstellung.

Nur auf den ersten Blick geht es immer um Steuerminimierung. Richtig ist vielmehr der Ansatz der Maximierung des Einkommens und Vermögens nach Steuern. Uns interessiert im Besonderen die Vorausschau und planerische Beratung und Gestaltung der Bedürfnisse unserer Mandanten. Die finanzwirtschaftlichen Kriterien "Rentabilität", "Liquidität", "Unabhängigkeit" und "Unternehmenssicherung" stehen bei der betriebswirtschaftlichen Beratung im Mittelpunkt. Die Rangfolge richtet sich nach der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Bei der Umsetzung optimaler Lösungen streben wir keine kurzatmigen Lösungsansätze, sondern durchdachte zukunftsorientierte Strategien an.

Einige Schwerpunkte steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Beratung sind:

  • branchenbezogene Beratungen
  • Scheinselbständigkeit
  • gesetzliche Änderungen im Steuerrecht
  • Minijobber / Mindestlohn
  • Zinsabzugsbeschränkung gem. § 4 Abs. 4a EStG.
  • verdeckte Gewinnausschüttungen
  • Organisationsberatung

Tipps zur Vermeidung einer Betriebsprüfung:

Die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsprüfungen steigt mit „Ungereimtheiten“ in den Unterlagen, die an das Finanzamt gehen. Besonders wahrscheinlich wird eine Betriebsprüfung, wenn der Finanzbeamte keine Lust hat, diese am Telefon oder auf dem Schriftwege zu klären. Die Entscheidung wer geprüft wird, liegt ganz allein im Ermessen des jeweiligen Finanzamtes. In den Betriebsprüfstellen der Finanzämtern werden so genannte Prüfungs-Geschäftspläne aufgestellt, mit Hilfe dieser wird entschieden welche Betriebe geprüft werden sollen. Ausschlaggebend für die Aufnahme in solch einen Plan sind oftmals folgende Punkte:

  • Der Betrieb weist stark schwankende Gewinne aus

  • Er hat sehr geringe Entnahmen bzw. hohe Einlagen

  • Positionen im Jahresabschluss sind erklärungsbedürftig

  • Der „Zeitungslesedienst“ des Finanzamtes hat eine Mitteilung über private An- und Verkäufe vorgelegt.

  • Ungereimtheiten bei der Umsatzsteuer

  • Pacht-, Miet-, Darlehens- oder Arbeitsverträge mit Familienangehörigen

Versucht man einige dieser Punkte zu vermeiden, trifft man die ersten Vorsorgeschritte um eine Betriebsprüfung zu verhindern.

 

Vorbereitung auf eine anstehende Betriebsprüfung

Einsatz der Richtsatzsammlung der Finanzverwaltung

Außenprüfungen der Finanzverwaltung bedeuten für den Steuerpflichtigen regelmäßig nicht nur eine hohe zeitliche und organisatorische Belastung, sondern vielfach auch steuerliche Mehrbelastungen, zumindest aber Verschiebungen von Steuerbelastungen mit negativen Zinsfolgen. Umso wichtiger ist die Kenntnis der Rechte und Pflichten und eine sorgfältige Vorbereitung auf eine anstehende Betriebsprüfung. Von Bedeutung sind insbesondere folgende Aspekte:

  • organisatorische Vorbereitung (Prüfungstermin, Ort der Prüfung, Begleitung durch den steuerlichen Berater, Auskunftspersonen),
  • Datenzugriff (insbesondere Organisation des EDV-Zugriffs für Daten nach dem 1.1.2002),
  • Schwachstellenanalyse (Durchsicht von Verträgen, Richtsatzvergleich mit anderen Unternehmen, Analyse kritischer Punkte),
  • Bereitstellung von Unterlagen (laufende Buchführungsunterlagen, wichtige Verträge, Nachweise für besondere Bilanzierungssachverhalte, wie bspw. Abwertungen beim Umlaufvermögen oder Garantierückstellungen),

Information der betroffenen Mitarbeiter über die Rechte des Prüfers.

Die Finanzverwaltung greift gelegentlich auf die Erfahrungen zurück, die bei anderen Prüfungen gewonnen wurden und die in den sog. Richtsatzsammlungen festgehalten werden. Richtsätze sind für die Finanzverwaltung Hilfsmittel, um Umsätze und Gewinne von Gewerbetreibenden zu verproben und ggf. bei Fehlen anderer geeigneter Unterlagen zu schätzen.