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Die Durchführung von gerichtlichen Sachverständigengutachten auf dem Gebiet der Unternehmensbewertung für alle Branchen und Unternehmen jeder Größenordnung setzt als Zulassung die öffentlich-rechtliche Bestellung voraus. Gerichtliche Sachverständige haben die Gutachten nach "bestem Wissen und Gewissen und Berufung auf ihren Berufseid" zu erstellen.

Diese Tätigkeit erfordert im besonderen Unparteiigkeit und Unabhängigkeit einerseits sowie besondere Erfahrungen auf diesem schwierigen fachlichem Gebiet. Dies wird insbesondere dann gewährleistet, wenn keine Parteigutachten vorgenommen werden. Seit über 20 Jahren wird dies ferner über diesbezügliche spezielle Berufstätigkeit auf diesem Gebiet unter Beweis gestellt. Dieser Bereich stellt einen wichtigen Tätigkeitsschwerpunkt des Praxisinhabers dar. Einige wichtige Grundüberlegungen zur fachlichen Seite lassen sich wie folgt skizzieren:

Zur Bewertung von Unternehmen verwenden die Marktteilnehmer unterschiedliche Verfahren, Überlegungen und Einsichten, die an eine Vielzahl von Kriterien, beispielsweise an vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Nutzenpotentiale, an vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Reproduktionskosten, oder auch bloß an Preise vergleichbarer Unternehmen anknüpfen.

Für Zwecke der Bestimmung von Marktwerten stützt man sich nicht nur auf ein einziges Bewertungsverfahren, sondern es wird die Verwendung unterschiedlicher Bewertungsverfahren, die jeweils adäquat auf die Bewertungssituation abgestimmt sind (Methodenpluralismus) präferiert. Inbesondere ist darauf abzuheben, welches Bewertungsverfahren sich auf den jeweiligen Märkten bzw. Branchen durchgesetzt hat.

Beispielsweise kommt im Rahmen der Globalisierung der Märkte und damit verbunden auch der Globalisierung der Verfahren für die Bewertung von Großunternehmen den Discounted Cash flow-Verfahren besondere Bedeutung zu. Bei Freiberuflerpraxen in Deutschland dominiert hingegen weiterhin das Umsatzverfahren.

 

Handbuch der Unternehmensbewertung

 

Im Jüngling-Verlag Karlsfeld/München ist das "Handbuch der Unternehmensbewertung" (HdUBew) erschienen (ISBN 3-88947-076-9). Es handelt sich um ein fachliches Standardwerk. Herausgeber ist seit 1993 Dr. Barthel.

Das Handbuch gliedert sich in sieben Teile:

    1. Verzeichnisse
    2. Grundlagen (Aufsätze des Herausgebers zu wichtigen Teilgebieten; Liste von Erfahrungssätzen - Umsatzmultiplikatoren)
    3. Statements (Beiträge von namhaften Autoren aus Theorie und Praxis)
    4. Rechtsprechung (die wichtigsten gerichtlichen Entscheidungen seit 1953 bis heute)
    5. Literaturreport (kurze Inhaltswiedergabe der wichtigsten Publikationen auf dem Gebiet der Unternehmensbewertung)
    6. Guidelines (Standards, Richtlinien, Empfehlungen aus dem In- und Ausland)
    7. Bewertungslexikon (gegliedert nach rd. 1.000 Stichworten)

Das Handbuch der Unternehmensbewertung ist ein Loseblattwerk (zur Zeit fünf Bände mit über 3.000 Seiten.

Mit dem Handbuch werden für den Praktiker die Zusammenhänge und der Meinungsstand in Literatur, Judikatur und Instutionen umfassend und schnell zugänglich aufbereitet. Für den eher theoretisch Interessierten werden die weltweiten Entwicklungen der Unternehmensbewertungslehre kritisch begleitet.