Dr. Carl W. Barthel
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Steuerbüro Dr. Barthel

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News

VERLÄNGERUNG DER HILFSMASSNAHMEN

Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung sind vorerst bis zum 31.05.2020 verlängert. Aufgrund diverser Betrugsversuche wird ausdrücklich geraten, ausschließlich den jeweiligen Link der Landesregierung zu benutzen. Für Nordrhein-Westfalen finden Sie diesen auf der Homepage wirtschaft.nrw unter dem Knopf:

CORONAVIRUS
UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR UNTERNEHMEN.

Aus Sicherheitsgründen werden hier keine direkten Links zu den Formularen oder Webseiten verlinkt. Tippen Sie bitte einfach wirtschaft.nrw in die Adressleiste Ihres Browsers ein. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

LOCKERUNG DER MASSNAHMEN GEGEN DAS CORONAVIRUS

Während die Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere zentrale und systemrelevante Einrichtungen ihren Betrieb unter gesteigerten Hygieneauflagen weiterhin führen durften, mussten nahezu alle anderen Einrichtungen den Zutritt dem Publikumsverkehr verweigern, in meisten Fällen also schließen.

Ab dem 20. April 2020 traten erste Lockerungsmaßnahmen in Kraft. Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche, Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen, Dienstleister und Handwerker dürfen unter Einhaltung gesteigerter Hygieneauflagen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Im Dienstleistungsbereich der Körperpflege müssen alle Einrichtung wo die körperliche Nähe unvermeidbar ist vorerst geschlossen bleiben. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Gastronomiebetriebe müssen vorerst geschlossen bleiben. Abholen und Liefern von Speisen ist unter strengen Hygieneauflagen gestattet.

Weiterhin geschlossen bleiben vorerst Einrichtung wie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeitparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten wie Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sowie Spielplätze.

Zusammenkünfte in religiösen Einrichtungen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind untersagt.

CORONAVIRUS

Maßnahmen der Bundesregierung


1. Flexibles Kurzarbeitergeld
2. Liquiditätshilfen durch Steuerstundungen
3. Hilfszusage für Liquiditätsabdeckung
4. Einzelhandel wird nicht geschlossen
5. Dienstleister dürfen weiterhin arbeiten
6. Auflagen für die Gastronomie

Im Einzelnen gilt ab 15. März 2020:

1. Unternehmen können Kurzarbeitergeld künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind.

2. Die Stundung von Steuerzahlungen wird erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet.

3. Die Liquidität von Unternehmen wird durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen geschützt. Dazu werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht, etwa die KfW- und ERP-Kredite (diese sind über die Hausbank zu beantragen).

4. Update 16. März 2020: Der Einzelhandel für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, der Zeitungsverkauf und der Großhandel werden nicht geschlossen.

5. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

6. Landesregierungen können weitergehende Auflagen für Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise erlassen. Für Restaurants und Speisegaststätten könnte weiterhin gelten, dass diese generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens bis 18 Uhr zu schließen sind.

Maßnahmen der Landesregierung NRW

1. Ab Sonntag, den 15.03.2020 sollen nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden.

2. Ab Montag 16.3.2020 sind Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Ferner müssen alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen.

3. Ab Dienstag 17.03.2020 ist der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt sowie Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

4. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out- lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein.

5. Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet.

6. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Maßnahmen der Stadt Köln

Die Stadt Köln hat u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Betretungsverbot für Reiserückkehrer aus den sog. Risikogebieten für Kitas, Schulen und Krankenhäuser u.ä.

2. Reduzierung von Krankenbesuchen.

3. Untersagung des Betriebes von Gastronomiebetrieben, insbesondere Restaurants, Cafés und Gaststätten. Ausgenommen bleiben der Außerhausverkauf sowie die Lieferung von vorbestellten Speisen und Getränken.

4. Beschränkung des Betriebs von Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „shopping-malls“, „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen.

5. Untersagung jeglicher Veranstaltungen, insb. Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen.

6. Bei standesamtlichen Trauungen dürfen  neben dem Brautpaar nur die Trauzeugen anwesend sein. Für Beisetzungen gibt es die Beschränkung, dass nur der engste Familienkreis (in der Regel Verwandte ersten Grades) teilnehmen darf.

Zur Beantragung von Kurzarbeitergeld

Hierzu verweisen wir auf die Arbeitsagentur. Das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlte Kurzarbeitergeld setzt nicht mehr wie bisher 10 % freigestellte Mitarbeiter voraus. Es werden auch Sozialversicherungsbeiträge ausgezahlt. Auf den sonst erforderlichen Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können.

Arbeitsrechtliche Aspekte

Nur wegen Angst vor einer Corona-Infektion besteht kein Recht, zu Hause zu bleiben. Bei einer Krankmeldung besteht der Rechtsanspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall mit der Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attests nach drei Tagen. Bei einer Erkrankung durch den Corona-Virus muss dies unverzüglich (d.h. sofort) dem Gesundheitsamt gemeldet werden, welches dann den Arbeitgeber entsprechend informiert. Das Gesundheitsamt entscheidet auch, wer im Krankenhaus oder zu Hause isoliert wird (Quarantäne). Auch wer sich in Quarantäne befindet, ist verpflichtet, nach Möglichkeit der Arbeit nachzukommen (Homeoffice). Der Lohn wird weiter ausgezahlt; nach 6 Wochen gibt es Krankengeld. Wird man vom Gesundheitsamt isoliert, erhält der Arbeitgeber später von diesem das Gehalt erstattet.

SELBSTÄNDIGE: STEUERERKLÄRUNG AUF PAPIER NICHT MEHR ERLAUBT

Eine Steuererklärung in Papier wird bei Gewerbetreibenden, Land- und Forstwirten sowie Selbstständigen – auch im Nebenerwerb – nicht mehr anerkannt. Ab diesem Jahr lehnt die Finanzverwaltung konsequent in Papierform abgegebene Steuererklärungen ab. Grund: Die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe besteht für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Fotovoltaik-Anlagen, bereits seit 2011. Konkret bedeutet dies: Liegt kein Härtefall vor, so wird eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet. Es muss mit Verspätungszuschlägen gerechnet werden. Der Verspätungszuschlag kann bis zu 10% der festgesetzten Steuer betragen und wird nach Ablauf der Abgabefrist erhoben.

DIE E-BILANZ FLUTET DAS FINANZAMT AB 2014 MIT DATEN: MINIMAL- MISCH- ODER MAXIMALSTRATEGIE

Alle Jahresabschlüsse müssen für die Veranlagungszeiträume ab 2013 in elektronischer Form eingereicht werden. Diese Verpflichtung gilt für alle bilanzierungspflichtigen und freiwillig bilanzierenden Unternehmer. Ziel des Gesetzgebers ist es, dass das Finanzamt möglichst viele Informationen aus den Bilanzen in elektronischer Form erhält. Die Taxonomie, also das Regelwerk, dem laut Finanzverwaltung die E-Bilanz zu folgen hat, weist eine maximale Gliederungstiefe auf, die auf Großbetriebe zugeschnitten ist. Für alle anderen Betriebe wird in erster Linie der Aufwand beim Steuerbürger erhöht, so dass sich die Wahl einer minimalen Gliederungstiefe anbietet.

FALLSTRICKE BEI DER FÜHRUNG EINES FAHRTENBUCHS: SO WIRD ES FINANZAMTSFEST!

In das Fahrtenbuch müssen für jede betrieblich veranlasste Fahrt einzeln folgende Angaben zeitnah eingetragen werden:

  • Datum, Uhrzeit
  • Km-Stand am Anfang der Fahrt (muss dem Ende der letzten Fahrt entsprechen)
  • Km-Stand am Ende der Fahrt
  • Ziel der jeweiligen Fahrt:
    • aufgesuchte Firma/Kunde(in)
    • Ort, Straße, Hausnummer
    • Km-Stand am Ende der Fahrt
    • Gesprächspartner (wenn nicht mit Kunde(in) identisch)
    • Zweck des Besuchs (möglichst aussagekräftig)
Wer pro Tag mehrere Ziele aufsucht, muss jede einzelne Fahrt mit allen Daten im Fahrtenbuch dokumentieren. Abweichungen der tatsächlich zurückgelegten Strecke von der kürzesten Route sind nach der Rechtsprechung in gewissen Grenzen unschädlich. Wenn man die Umwegstrecke im Fahrtenbuch erläutert (z.B. Umwegfahrt wg. Stau auf der A9), kann man Streit mit dem Finanzamt von vorneherein vermeiden. Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Fahrzeugs stehen (Tanken, Reparaturen) sind rein betriebliche Fahrten, da das Fahrzeug als solches dem betrieblichen Bereich zugeordnet wurde.

SCHAUSPIELER, KÜNSTLER UND PROMINENTE STEHEN ZUR ZEIT IM BLICKWINKEL DER FINANZVERWALTUNG

In jüngster Zeit legen die Finanzämter ein besonderes Augenmerk auf Schauspieler, Künstler und andere Prominente.Ein Grund dafür ist, dass diese Ermittlungsverfahren durch die Presse gehen und bei anderen Bürgern und Bürgerinnen Angst verbreiten. Dies soll zu einer größeren Steuerehrlichkeit führen.Ein anderer Grund ist, dass diese Sparte der Steuerpflichtigen ein besonderes Ziel darstellt, denn es ist üblich, dass diese Steuerpflichtigen durch Ihren Prominentenstatus V o r z ü g e erhalten, die grundsätzlich steuerpflichtig sind. Diese sind als geldwerter Vorteil steuerpflichtig und vom Empfänger zu versteuern, was unterlassen wird.Die Finanzämter prüfen die Unternehmen und vereinzelt auch die Prominenten, anstatt dafür zu sorgen, dass diese Steuerpflicht publik wird. Sollten die Vorteile nicht versteuert worden sein, wird sofort ein Strafverfahren eröffnet. Dies ist für die Prominenten unangenehm und kann zu wesentlich finanziellen Nachteilen führen.

Unser Team

Das Beste sind gute Mitarbeiter. Das Team besteht aus hochmotivierten Steuerfachangestellten, die Freude an ihrer Arbeit haben.

Weil gute Mitarbeiter so wertvoll sind, bilden wir seit vielen Jahren selbst aus. Und unsere Auszubildenden gehören immer zu den Besten ihres Jahrgangs. Um unsere Mitarbeiter immer mit aktuellem Wissen zur Seite stehen zu können, ist laufende Fortbildung für uns alle selbstverständlich.

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